
Ein Diskurs, der in der Schublade verschwand
Es ist merkwürdig ruhig geworden um die Journalistenausbildung. Vereinzelte Versuche, beispielsweise durch Positionspapiere eine kritische Ausbildungsdebatte anzuregen, enden im allgemeinen, aber folgenlosen Kopfnicken - und danach in diversen Schubläden. Podiumsdiskussionen zu Ausbildungsfragen können noch so konfliktträchtige Titel haben - sie führen, zumal bei jungem Publikum, nach wenigen Minuten in die Berufsberatung ("Wie werde ich Journalist?") oder, unter Wissenschaftlern, gerne zum rivalisierenden Hickhack zwischen Unis und Fachhochschulen. Und Buchautoren konzentrieren sich auf den (durchaus verdienstvollen) Service, den unübersichtlichen Ausbildungsmarkt neutral-ordnend zu beschreiben, um Berufsaspiranten den Einstieg zu erleichtern. Vorbei die hitzige Auseinandersetzung zwischen Wissenschaftlern, Journalisten, Ausbildern und Berufsorganisationen um den besten Weg in den Journalismus, um die Ausbildung heute für die Medien(macher) von morgen. Der Ausbildungsdiskurs gerät zur Randnotiz, zum Unterfall der Qualitätsdebatte. Ein ...
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Erklärer
Wie bildet man eine Zunft aus, die sich so schnell neuen technologischen Begebenheiten anpassen muss wie nie zuvor? Führende Ausbilder aus dem deutschsprachigen und internationalen Raum betrachten in diesem Dossier die Journalismusausbildung der Zukunft.
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