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Was im Oktober wichtig war

Beistellschwule, Dekolesben, Liebe im Netz und spannende journalistische Innovationsprojekte – das alles finden Sie im aktuellen VOCER-Newsletter.

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Liebe Leserinnen und Leser,

selten ist ein Vorhabem im Vorfeld so früh diskutiert worden wie der Start der „Huffington Post“. Kann das Portal, das in den USA beachtliche Erfolge vorweisen kann, auch in Deutschland reüssieren? Die ersten Wochen waren eher ernüchternd. Die Optik ist schrill, die Persiflage vom „Postillon“ verzeichnete zeitweise mehr Besucher als das Original und die Texte schwankten zwischen belanglos und überambitioniert. Mal sehen, ob sich das Projekt noch fängt.

Für VOCER war der Oktober in doppelter Hinsicht spannend. Zum einen nahm der legendäre US-Journalist Paul E. Steiger unsere Einladung an und berichtete über ProPublica, das sich vor allem durch Spenden und Stiftungsgelder finanziert. Zum anderen hat VOCER sein Innovation Medialab vorangetrieben und den zweiten Stipendien-Jahrgang ausgeschrieben – mit dem Schwerpunkt Wissenschaftsjournalismus. Auch das Medialab profitiert dabei von der Bereitschaft von Stiftungen, innovative Journalismus-Ansätze zu fördern.

Weiterhin viel Vergnügen und anregende Lektüre bei VOCER wünscht Ihnen
Janko Tietz
VOCER-Herausgeber


Was im Oktober lesenswert war auf VOCER:

Wir haben „Digitales Morgen“, unsere Reihe gemeinsam mit „Süddeutsche.de“, weitergeführt und gelernt, wie die Digitalisierung unseren Besitz verändert. Darüber, was das mit uns macht, denkt VOCER-Herausgeber Alexander von Streit nach. Violetta Simon hat der Liebe im Netz hinterhergespürt. Doch kann eine Online-Agentur die große Liebe für uns finden?

Über „Beistellschwule und Dekolesben“ schrieb Rüdiger Becker im Oktober. Seine These: Homosexuelle sind längst im Fernsehen angekommen, meist aber werden sie realitätsfern idealisiert.

Wir sprachen mit den VOCER-Fellows Tabea Grzeszeyk und Sandra Zistl sowie ihrer Mitstreiterin Tamara Anthony. Gemeinsam haben sie mit Unterstützung des Medialabs Hostwriter gegründet. Im Interview erzählen sie, wie ihre Idee für mehr Solidarität unter Reportern sorgen und den Auslandsjournalismus besser machen soll.

Mit der Buchmesse geht auch unsere Blog-Kooperation mit den Kollegen in Frankfurt zuende. Bleiben werden die spannenden Menschen und Projekte, die wir vorgestellt haben: den Twitter-Sortierer Frederik Fischer zum Beispiel oder den Verlag Unbound, der Bücher verlegt, die Autoren schreiben wollen.

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