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Was im Mai wichtig war

Viel Aufregung und Mut, neues auszuprobieren, gehörten zu den VOCER-Themen im vergangenen Monat. Mehr im Newsletter.

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Liebe Leserinnen und Leser,

2013 macht auf mich bisher den Eindruck eines Jahres, in dem die Medienbranche große Schritte Richtung Zukunft zu gehen versucht (ganz gleich, ob diese Schritte zum Erfolg führen werden). Seien es neue Live-Formate bei „Süddeutsche.de“, die Vorstöße zu Bezahlinhalten im Netz bei Springer oder die wachsende Popularität von Crowdfunding – es bewegt sich was!

Auch bei uns hat sich viel bewegt, seit die erste Ausschreibung des VOCER Innovation Medialab beendet wurde: Unsere ausgewählten Fellows haben sich wie erhofft als aufgeschlossene, enthusiastische Medienmacher erwiesen und ich persönlich kann es nicht abwarten, bis ihre Projekte so richtig Fahrt aufnehmen und wir erste Ergebnisse präsentieren können. Bis dahin halten die Stipendiatinnen und Stipendiaten bei uns im Blog über den Stand ihrer Ideen auf dem Laufenden. Hier arbeitet ein tolles Team an der Zukunft des Journalismus; ich kann Ihnen nur empfehlen, mal einen Blick drauf zu werfen!

Beste Grüße
Ihre
Carolin Neumann
Geschäftsführerin VOCER Innovation Medialab/ Co-Redaktionsleiterin VOCER


Was vergangenen Monat lesenswert war auf VOCER:

Das sorgte für Aufregung: Jan Lerch, Fernsehjournalist, schrieb einen offenen Brief an Verleger und Chefredakteure von Printmedien. Er plädiert dafür, promiskuitiv zu werden, also neue Märkte zu erobern, um die Zukunft der Zeitung zu sichern. Dass er damit einen wunden Punkt getroffen hat, zeigten die vielen Kommentare und eine rege Diskussion auf Twitter.

Um die Finanzierung der Medien ging es auch in weiteren Beträgen im vergangenen Monat: Markus Schöberl ruft dazu auf, Paywalls eine Chance zu geben, und Jana Lavrov fordert, angehenden Journalisten beizubrigen, wie Inhalte monetarisiert werden können.

In eine ähnliche Kerbe schlägt VOCER-Stipendiat Mark Heywinkel mit „Gemeinsam arbeiten oder alleine sterben!“. Es sei an der Zeit, dass sich freie Journalisten zusammentun, um ein Motor des Neuen zu werden, fordert er. Was Innovationen angeht, seien Verlage und Medienhäuser zu langsam und zaghaft, freie Journalisten könnten die Rettung sein.

Sehr gefreut haben wir uns, Cem Özdemir als Autor gewonnen zu haben, wenn auch zu einem traurigen Anlass: Zum 20. Jahrestag des Anschlags von Solingen, bei dem fünf Menschen getötet wurden, mahnt der Grünen-Vizechef, unser gesellschaftliches Versprechen, dass so etwas nie wieder vorkommt, zu erneuern und wachsam zu bleiben.

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