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Was im Februar wichtig war

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Liebe Leserinnen und Leser,

bei uns hat es eine kleine Veränderung gegeben: Seit Februar teile ich mir mit Carolin Neumann, die sich nun auch um das Innovation Medialab  kümmert, die Redaktionsleitung von VOCER. Neben dem tagesaktuellen Nachrichtenjournalismus, den ich als Chefin von Dienst bei der „taz.nord“ seit fünf Jahren betreibe, freue ich mich nun über Debatten und zurückgelehnte Beträge.

Das gilt besonders für die Berichterstattung rund um den NSU. Das mediale Interesse am Prozess gegen die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe und vier weitere Angeklagte ist groß; Beschwerden werden laut, der Schwurgerichtssaal im Münchner Oberlandesgericht sei zu klein für einen solchen „Jahrhundertprozess“. Auch VOCER hat (siehe unten) und wird sich in den kommenden Wochen weiter in unserem Dossier „Das braune Loch“ mit der Terrorgruppe beschäftigen – wie immer analytisch und meinungsstark.

Ihre
Annika Stenzel
Co-Redaktionsleiterin VOCER


Was vergangenen Monat lesenswert war auf VOCER:

Während ganz Deutschland über das Versagen der Behörden im Fall der NSU diskutiert, kritisiert Tanjev Schultz von der “Süddeutschen Zeitung”, dass es in der Berichterstattung um die NSU-Morde mittlerweile als mutig gelte, die ermittelnden Behörden auch einmal gegen unberechtigte Kritik in Schutz zu nehmen.

Petra Pau, die für die Linkspartei als Obfrau im Untersuchungsausschuss zur NSU-Nazi-Mordserie sitzt, wundert sich hingegen, dass trotz dieser schauderhaften Taten in Politik und Medien noch immer keine tiefergehende gesellschaftliche Prävention gegen Rechtsextremismus und Rassismus stattfindet.

Den geheimen Spickzettel der Talkshow-Giganten hat VOCER-Herausgeber Johannes Kram entdeckt und in seiner Kolumne veröffentlicht. Unsere Leser und Leserinnen vervollständigen ihn.

Wie Bürger mit den Redaktionen in Kontakt treten können, beschreibt VOCER-Herausgeberin Ulrike Langer im Dossier „Liquid Journalism“. Ihr Fazit: Während in Kanada offene Redaktionen Gang und Gäbe sind und die Leser in Newscafés mit Redakteuren sprechen können, hinken Deutsche Redaktionen bei der Leserbeteiligung hinterher.

Vom transparenten Allround-Journalisten, der durch Social Media seine Leser in die eigene Recherche einbindet, schreibt Medienjournalist Tobias Gillen. Er meint: Eine eigene Community ist erstrebenswert, sie stärkt die “Ich”-Marke.

In die Zukunft haben für uns Stephan Weichert und Leif Kramp geblickt. Die beiden VOCER-Herausgeber zeichnen ein fiktives Bild eines engagierten Selfmade-Reporters, der hyperlokalen und investigativen Journalismus betreibt, für seine Leser und Informanten über Social-Media-Kanäle ansprechbar ist und seine Arbeit über Crowdfounding finanziert.

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