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VOCER Innovation Medialab

Neuer VOCER-Fellow: David Streit

David Streit wird neuer Fellow im VOCER Innovation Medialab. Gemeinsam mit Hella Wittenberg und Andrea Uecker entwickelt er ein interaktives Newsletter-Format unter dem Titel „Shelfd 2.0“.

Shelfd 2.0, oder wie wir aus einem Newsletter eine Plattform machen wollen

Gutes muss man teilen

Seit Oktober 2015 durchforsten wir die Mediatheken nach unterhaltsamen Filmen, tiefgründigen Dokumentationen und spannenden Serien. Wir dachten: Was uns unterhält, wird auch anderen gefallen! Sechs Highlights haben wir schließlich in Form eines wöchentlichen Newsletters (eepurl.com/bwy0vz) zusammengestellt. Die erste Ausgabe haben wir an acht Empfänger geschickt, die aus unserem engsten Freundeskreis kamen. Noch bis in Woche 20 kannten wir gefühlt alle Abonnenten persönlich (oder über Twitter). Nach einem Jahr sah die Sache allerdings schon anders aus und wir durften unsere sechs Streaming-Tipps an über 1.000 Abonnenten verschicken.

Wachstum durch Kooperationen

Das Wachstum ist auf gezielte Kooperationen mit Online-Plattformen wie Netzfeuilleton.de, BasicThinking.de, Netzpiloten.de, Yaez.de und Ze.tt zurückzuführen. Dort überall sind unsere Empfehlungen freitags schon erschienen – und immer durften wir auch auf unseren Newsletter verweisen. Aus dem Herzensprojekt wurde richtige Arbeit, als wir auch anfingen den Twitter-Kanal @Empfehlung (https://twitter.com/Empfehlung) zu bespielen. Dort bewerben wir die einzelnen Beiträge aus dem Newsletter und noch viel mehr Fundstücke, die es nicht in die Top 6 schaffen (meisten, weil die Verfügbarkeit das wichtigste Kriterium für den Versand ist).

Das Shelfd 2.0-Team: David Streit, Hella Wittenberg und Andrea Uecker.

Regelmäßige Kommunikation

Zunächst haben wir Twitter noch komplett live bedient – das ist allerdings zu oft mit dem echten Leben kollidiert. Daher haben wir uns nach einer Lösung umgesehen, mit der man auch Beiträge vorausplanen kann. Hootsuite wurde die Lösung unserer Wahl. Dort können beliebig viele Netzwerke bespielt und ein Redaktionsplan angelegt werden. Meistens wissen wir also am Donnerstag, was in den Newsletter kommt, und können uns am Freitag drei Stunden hinsetzen und die Tweets für die kommenden Tage vorausplanen. Mit dieser Form der Regelmäßigkeit stieg auch dort unsere Followerschaft beständig. Und da Twitter noch immer die meistgenutzte App auf unseren Telefonen ist, finden sich auch immer noch persönliche Antworten und spontane Tweets unter den vorbereiteten.

Auf seine Nutzer hören

Bis auf Bezahlaccounts für unseren Newsletter-Dienstleister Mailchimp und das Marketing-Tool Hootsuite ist allerdings noch nie Geld in die Bewerbung von unserem Angebot geflossen. Auf das organische Wachstum sind wir besonders stolz und es bedeutet auch, dass die Follower und Abonnenten echtes Interesse mitbringen. In einer Umfrage wollten wir vor Kurzem wissen, worin sie das größte Verbesserungspotential unserer Mediatheken-Tipps sehen und die Antworten haben uns motiviert den Service einmal weiterzudenken.

Von Best-of zu persönlich

Wir wollen das Medialab-Stipendium für die Individualisierung unseres Newsletters nutzen. Denn bei den sechs Tipps, die uns persönlich ansprechen, ist die Gefahr groß, dass mal kein passender Inhalt für den einzelnen Empfänger dabei ist. In den nächsten sechs Monaten wollen wir daher nach Möglichkeiten suchen, dieses Problem zu lösen. Über eine eigene Plattform soll es möglich sein sich ein Interessenprofil zu erstellen und von uns mit individuellen Tipps versorgt zu werden. Dabei freuen wir uns besonders auf den Austausch mit Frederik Fischer von Piqd, der uns als Mentor mit Rat und Tat zur Seite stehen wird. Schreib uns gerne an freitag@shelfd.com, wenn du Lust auf eine Kooperation hast, oder im nächsten Jahr zu den ersten Beta-Testern gehören möchtest.

Das Stipendium wird gefördert von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius

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