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Medienpolitik heute (Erklärer)

Die technologische Verschmelzung von Fernsehen, Printmedien, Hörfunk und Telekommunikation im „Supermedium“ Internet und die damit einhergehenden strukturellen Veränderungen hin zur digitalen Öffentlichkeit stellen die handelnde Medienpolitik aktuell vor neue Herausforderungen.

Neue Aggregatsformen für publizistische Inhalte erfordern neue medienpolitische Denkweisen, Strategien und Regelwerke. Bestehende Grundsätze der Medienregulierung werden von neuen Akteuren herausgefordert oder sogar umgangen. Die Dynamik der tektonischen Verschiebungen auf dem internationalen Medienparkett setzt eine weitsichtige, verlässliche Media Governance voraus.

Ob in Bezug auf die Vertrustung einiger weltweit operierender Medien- und Technologiekonzerne, die geopolitische Ausdehnung medien- und kommunikationsrechtlicher Grundsatzfragen, Fragen der Qualifizierung des medienpolitischen Personals im In- und Ausland, Finanzierungsschwierigkeiten im Informationssektor oder hinsichtlich eines Wandels des journalistischen Berufsbild: Die technologische Verschmelzung von Fernsehen, Printmedien, Hörfunk und Telekommunikation im „Supermedium“ Internet – im Fachdeutsch „Konvergenz“ genannt – und die damit einhergehenden strukturellen Veränderungen hin zur digitalen Öffentlichkeit stellen die handelnde Medienpolitik aktuell vor neue Herausforderungen und Möglichkeiten, aber auch hohe Risiken, die dieses Dossier ermitteln möchte.


Das Dossier wird verantwortet von den VOCER-Herausgebern Leif Kramp und Stephan Weichert.

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