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VOCER Innovation Medialab

Medialab-Bewerber, das sind eure potentiellen Mentoren 2014!

In dieser Runde des VOCER Innovation Medialab haben wir drei Fellowships mit wissenschaftsjournalistischen Schwerpunkt zu vergeben – hier stellen wir die hochkarätigen Mentoren vor, die wir gewinnen konnten.

Liebe wissbegierige, innovationshungrige, experimentierfreudige Medienmacher, sofern ihr’s noch nicht mitbekommen habt: Wir haben wieder Stipendien im Rahmen unseres VOCER Innovation Medialab ausgeschrieben. Dieses Mal haben die drei zu vergebenden Fellowships für das erste Halbjahr 2014 einen wissenschaftsjournalistischen Schwerpunkt.

Wir freuen uns sehr, entsprechende Experten gewonnen zu haben, die den zukünftigen Fellows als Mentoren von Anfang an zur Seite stehen werden: Thomas Hallet, Cinthia Briseño und Berndt Röttger. Hier stellen die drei sich vor.


Thomas Hallet

Thomas Hallet, WDRWissenschaftsjournalist und Diplom Media Manager, leitet das Ressort Wissenschaft (Fernsehen) des Westdeutschen Rundfunks (WDR). Nach dem Abitur machte er eine Ausbildung zum Brauer und studierte danach Agrarwissenschaften an der Universität Bonn. In den Journalismus kam Hallet über ein Stipendium der Robert Bosch Stiftung zur Förderung wissenschaftsjournalistischen Nachwuchses. In diesem Rahmen absolvierte er Hospitanzen beim WDR und bei der „Zeit“. Seit 1990 ist er nun beim WDR, war dort über viele Jahre Redakteur der populären Wissenschaftssendung „Quarks & Co“. Seit 2010 ist er auch nebenberuflich Dozent für Interactive Media an der Internationalen Filmschule Köln.

Herr Hallet, warum sind Sie Mentor und was bringen Sie mit? Wer heutzutage Journalist werden will, der braucht vielleicht mehr denn je Ermutigung und Förderung. Und wer heutzutage Journalist ist, der muss sich vergewissern, welche Herausforderungen und Chancen die Veränderungen der Medien für seine Arbeit bedeuten. Mentoring ist für mich deshalb ein Geben und Nehmen. Ich freue mich auf den Dialog mit dem Nachwuchs.

Dr. Cinthia Briseño

cinthia_briseno_300Sie studierte Biochemie an der Privatuniversität Witten/Herdecke und promovierte 2006 am Helmholtz Zentrum München im Fachbereich Virologie. Anschließend nahm sie am Mentoring-Programm für Wissenschaftsjournalismus der Bertelsmann Stiftung teil und kam über diesen Weg zur Medienwelt. Im Jahr 2007 begann sie als Redakteurin bei der „Stuttgarter Zeitung“ und stuttgarter-zeitung.de. 2009 wechselte sie in das Wissenschaftsressort von „Spiegel Online“ und wurde dort 2010 stellvertretende Ressortleiterin. Seit Anfang 2012 leitet sie das neu gegründete Ressort Gesundheit.

Frau Briseño, warum sind Sie Mentorin? Das Mentoring-Programm bei der Bertelsmann Stiftung hat mir einst die Tür zur Medienwelt geöffnet. In meinen diversen Praktikumsstationen wurde ich dabei von großartigen Mentoren betreut und habe viel von deren Erfahrungsschatz profitiert und gelernt – noch heute stehe ich mit einigen von ihnen im regen Austausch.

Was bringen Sie mit? Ich freue mich riesig, nun meinen Erfahrungsschatz aus der Welt des Wissenschaftsjournalismus mit Nachwuchsjournalisten teilen zu können. Im Laufe meiner Karriere habe ich ein tolles Netzwerk mit verschiedenen Wissenschaftsjournalisten aufbauen können und ich hatte Einblicke in viele verschiedene Redaktionen. Was ich also mitbringe: zahlreiche Kontakte und das Wissen darüber, wie die einzelnen Redaktionen so ticken.

Berndt Röttger

Berndt_Röttger_300Röttger ist Mitglied der Chefredaktion des „Hamburger Abendblatts“. Seit 1983 arbeitete er als Journalist für Zeitungen, Zeitschriften, Radio und Fernsehen, arbeitete zunächst nach dem Volontariat als Politik-Redakteur bei der „Recklinghäuser Zeitung“ und wechselte 1989 zum „Abendblatt“. Ab 1995 baute er hier das Wissenschaftsressort auf, das er bis 2007 leitete. 2011 übernahm er die redaktionelle Leitung der App-Entwicklung für das „Abendblatt“. Röttger setzt sich zudem seit vielen Jahren unter anderem als Jury-Mitglied der Robert Bosch Stiftung, Dozent der Fachhochschule Hannover oder in gemeinsamen Projekten mit der Universität Hamburg für die Förderung des journalistischen Nachwuchses ein.

Herr Röttger, warum sind Sie Mentor und was bringen Sie mit? Ehrlich gesagt: Ich habe diesem Beruf wahnsinnig viel zu verdanken – viel Wissen (gerade auch aus den zwölf Jahren als Leiter es Wissenschaftsressorts), viel Neues, ein spannendes berufliches Leben, viele spannende Momente und unendlich mehr (auch viel persönliches). Und davon möchte ich einfach etwas weitergeben.

Und was bringen Sie mit? Auf jeden Fall einen ganz, ganz ausgedehnten beruflichen (etwas anderen) Tauchgang in die Wissenschaft: Nach dem Start in Kultur-, Lokal-, und Politikredaktion zwölf Jahre eintauchen in die Wissenschaft, als Ressortleiter zurück in den Lokaljournalismus und schließlich als Mitglied der Chefredaktion verantwortlich für das „Große Ganze“. Kurz gesagt: 30 Jahre Berufserfahrung in allen Bereichen und Ressorts. Print ebenso wie Online, Wissenschaft ebenso wie Politik, Vermischtes oder Lokales.


Ihr habt Interesse, von einem dieser drei Hochkaräter unter die Fittiche genommen zu werden im kommenden Jahr? Oder kennt jemanden, für den das genau das richtige sein könnte? Dann bewerbt euch – bis zum 17. November läuft die Frist für die nächste Runde des VOCER Innovation Medialab. Wir freuen uns auf eure Einsendungen! Alles Weitere erfahrt ihr auf www.vocermedialab.org.

rbs_logo_rgbDiese Stipendien der zweiten Runde des VOCER Innovation Medialab werden gefördert im Programm „Neue Wege im Wissenschaftsjournalismus“ der Robert Bosch Stiftung.

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