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Kritik vertragen

Mit gemeinsamen Projekten können Verlage und Journalisten jede Menge bewegen, glaubt Julian Heck. Von Qualitätsjournalismus will er allerdings nichts mehr lesen.

Wir haben VOCER-Autoren und -Freunde nach ihrer Vision für das Jahr 2014 gefragt. Ihre Ideen veröffentlichen wir in Serie bis zum Jahreswechsel. Julian Heck ist unserem Twitter-Aufruf gefolgt.


VOCER: Was kann/soll die Medienbranche im Jahr 2014 verändern?

Julian Heck: Mut, Lust und Teamgeist. Mit mehr Mut, Neues zu wagen und damit auch scheitern zu dürfen, mit mehr Lust auf Veränderungen und mit mehr gemeinsamen Projekten können Verlage und Journalisten jede Menge bewegen.

Was zeichnet den digitalen Journalisten im Jahr 2014 aus?

Hoffentlich nichts, was nicht auch jeden anderen Journalisten auszeichnet: ein kritischer Blick, Teamgeist, Neugier, Experimentierfreude, gutes journalistisches Handwerk, ewiger Lernwille.

Welche Nachrichten wollen Sie 2014 nicht mehr lesen?

Print ist tot. Paywall. Qualitätsjournalismus.

Welches journalistische Projekt wird 2014 richtig erfolgreich?

Solche Projekte, die bisherige Grenzen überschreiten, Kritik vertragen und einen langen Atem haben.

Was erwartet uns von Ihnen im kommenden Jahr?

Einiges in Sachen Hyperlokaljournalismus, ein lebendigeres Blog und ein kritischer Blick auf all die Prognosen und Wünsche, die wir 2013 festgehalten haben.

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