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Journalismus auf der Eierschale

Bisher hat sich die Branche vor allem in langatmigen Metadiskussionen mit der Zukunft des Journalismus befasst. Jetzt setzen junge Medienmacher zunehmend ihre Visionen des Neuen um. VOCER und Meedia haben auf der re:publica ein paar von ihnen befragt.

Die Digitalisierung hat die Funktionalität von Medien entscheidend verändert. Wie sich Verlagshäuser und Sendeanstalten den neuen Gegebenheiten anpassen könnten, ist bereits in zahlreichen visionsschwangeren Diskussionen ausgebreitet worden. Nun legen junge Medienmacher endlich praktische Versuche vor, in denen sie sich mit dem durch mobile Endgeräte veränderten Leseverhalten oder Finanzierungsschwierigkeiten im Digitalen auseinandersetzen.

Auf der re:publica hat VOCER in Kooperation mit Meedia mehrere dieser Pioniere des neuen Journalismus getroffen und sie zu ihren Visionen befragt.

Im Video spricht Wanja Oberhof darüber, wie sein Team mit der App Niiu neuen Lesegewohnheiten gerecht werden will. Ji-Hun Kim und Bianca Heuser von Das Filter überlegen, dass Journalismus auch auf einer Eierschale stattfinden könne, sofern er inhaltlich rund ist. Tame-Gründer Frederik Fischer schlägt vor, dass Journalisten in Zukunft Stadtführungen anbieten sollten. Theresia Enzensberger, Herausgeberin des Block-Magazins, schwarnt Böses in Anbetracht des immer stärker werdenden Einflusses von Marketingabteilungen auf Redaktionen. Und Tabea Grzeszyk, Sandra Zistl und Tamara Anthony, die Gründerinnen von Hostwriter, brechen eine Lanze für immer wichtiger werdende Kollaborationen.

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Kommentare

  1. […] 13.5. Visionen umsetzen: Journalismus auf der Eierschale (Vocer) […]

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