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Freiräume für Journalisten

Verlage lassen Journalisten Raum, sich auszuprobieren und mit neuen Formaten zu experimentieren. Und Journalisten haben keine Angst, mit diesen Experimenten zu scheitern. Das wünscht sich Redaktionsleiterin Annika Stenzel.

Wir haben VOCER-Autoren und -Freunde nach ihrer Vision für das Jahr 2014 gefragt. Ihre Ideen veröffentlichen wir in Serie bis zum Jahreswechsel. Heute antwortet uns unsere Co-Redaktionsleiterin Annika Stenzel.


VOCER: Was kann/soll die Medienbranche im Jahr 2014 verändern?

Annika Stenzel: Das Internet. Verlage verlieren die Angst vor dem „neuen“ Medium und experimentieren mit neuen Formen und Formaten. Sie wagen sich an interdisziplinäre Kooperationen, auch mit anderen Medien und lassen Journalisten mehr Freiräume, sich auszuprobieren.

Was zeichnet den digitalen Journalisten im Jahr 2014 aus?

Er ist für seine Leser ansprechbar, ist kritikfähig, hat Lust, etwas auszuprobieren und keine Angst, damit auf die Nase zu fallen. Er beschäftigt sich mit Netzpolitik und Datenschutz und versucht, den digitalen Graben zu überwinden (wenn er es nicht schon getan hat).

Welche Nachrichten wollen Sie 2014 nicht mehr lesen?

Nachrichten über Einsparungen und Kürzungen, Entlassungen und über die Einflussnahme von Lobbyisten. Und vor allem: keine Nachrichten mehr über Überwachung.

Welches journalistische Projekt wird 2014 richtig erfolgreich?

Auf jeden Fall hostwriter, die weltweite Vernetzung von Journalisten kann uns nur helfen, besser zusammenzuarbeiten und damit besseren Journalismus zu machen. Gespannt bin ich auch auf die neuen Stipendiaten des VOCER Innovation Medialab. Und ich hoffe, dass wir 2014 von neuen spannenden Projekten lesen, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können. 

Was erwartet uns von Ihnen im kommenden Jahr?

Wir werden VOCER weiterentwickeln und uns noch mehr mit der Digitalisierung und den damit einhergehenden Innovationen beschäftigen.

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