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Digitale Mediapolis (Erklärer)

In den USA herrscht Aufbruchstimmung. Während traditionsreiche Medienhäuser ums Überleben kämpfen, nimmt eine neue Generation von kreativen Journalisten, Bloggern und sozialen Netzwerkern ihr Schicksal selbst in die Hand. Um diese publizistische Vordenker und wie sie die Branche aufrütteln, geht es in diesem Dossier.

Medienkrise ade: In den USA herrscht wieder Aufbruchstimmung. Während die klassischen Agenten der Öffentlichkeit, allen voran die traditionsreichen Zeitungshäuser, ums Überleben kämpfen, nimmt eine neue Generation von kreativen Journalisten, Bloggern und sozialen Netzwerkern ihr Schicksal selbst in die Hand: In unabhängigen Redaktionsbüros, Medienhochschulen und Startups sprudelt es vor kreativer Energie.

Der Kollaps der alten Medien hat eine Riege publizistischer Vordenker auf den Plan gerufen, die sich mit dem Rückbau der Branche durch Verlagsinsolvenzen, Redaktionszusammenlegungen oder Massenentlassungen nicht abfinden wollen. Ihr erklärtes Ziel: ein interaktiver Versammlungsort im Internet, der das Fundament für einen Journalismus der Zukunft bilden soll.

Im auch als Buch erschienen Projekt „Digitale Mediapolis“ (Stephan Weichert, Leif Kramp, Alexander von Streit (Hrsg.) Digitale Mediapolis. Die neue Öffentlichkeit im Internet, 2010, Herbert von Halem Verlag) sprechen Journalisten und Medienforscher aus den USA über den digitalen Wandel, die Zukunft der Netzöffentlichkeit und Innovation im Journalismus. Wie werden wir uns in Zukunft informieren? Welche Rolle spielen dabei die neuen Technologien? Und wie verändern sie unsere Gesellschaft?

Die Starthelfer der Online-Bewegung diskutieren publizistische Trends, hinterfragen veränderte Mediennutzungsformen und entdecken unbekannte soziale Milieus, die dem konstruktiven Neubeginn der Medienöffentlichkeit nutzen können.


Dieses Dossier verantworten Stephan Weichert, Alexander von Streit und Leif Kramp.

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Kommentare

  1. […] kommunikationsethischen Überlegungen folgend, müssen die Mitglieder der „Digitalen Mediapolis“ (Weichert et al. 2010) sich darauf einlassen, respektvoll und tolerant miteinander umzugehen. Das […]

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