
Jörg Armbruster: "Unverzichtbare Onlinerecherche"
Die meisten Journalisten sind sich einig: das Internet ist mit dem wachsenden gesellschaftlichen Einfluss durch Blogs, soziale Netzwerke wie Twitter und YouTube ein kaum wegzudenkender Aspekt in ihrem Arbeitsalltag. Auch die zunehmend ortsunabhängigen Nutzungsmöglichkeiten durch mobile Endgeräte wie Smartphones werden in diesem Zuge relevanter. Diese technischen Errungenschaften, die in Deutschland effizienteres Arbeiten und eine lässigere Freizeitgestaltung ermöglichen, können in der Region des Arabischen Frühlings wiederum überlebenswichtig sein - für Journalisten und Rebellen gleichermaßen. Wie wichtig, weiß Fernseh-Journalist Jörg Armbruster - ohne Internet und Satellitenverbindungen wäre seine Auslandberichterstattung erheblich komplizierter. VOCER hat mit dem ehemaligen ARD-Korrespondenten darüber gesprochen, welchen Einfluss die Onlinewelt auf seine journalistische Tätigkeit im Nahen und Mittleren Osten hat. VOCER: Herr Armbruster, wie häufig recherchieren Sie aus beruflichen Gründen ...
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Die Digitalisierung des Alltags schreitet in Riesenschritten voran und verändert damit die Rahmenbedingungen unserer Gesellschaft in immer schnellerer Taktzahl. Die Folge sind Bruchstellen in allen Bereichen unseres Lebens, die sich durch den Übergang von der analogen in die digitale Welt ergeben. Ganze Wertesysteme müssen sich mit neuen Koordinaten auseinandersetzen, wir stehen vor unzähligen Fragen, die sich noch nicht abschließend beantworten lassen.
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