
Das unabsehbare Ende des Social-Media-Booms
Stefan hat Red-Bull-Zigaretten für sich entdeckt. Thomas will sofort wissen, wo es die gibt. Ich kenne Stefan, hatte aber vergessen, dass er raucht. Thomas kenne ich nicht, muss einer von Stefans Freunden sein. Davon hat Stefan eine Menge, fast 500 Menschen zählt er zu seinen Facebook-Kontakten. Ich mag Stefan. Fast jeden Tag bringt er mich zum Schmunzeln. Dabei haben wir uns in den vergangenen Jahren nur sehr selten gesehen. Eigentlich nur alle paar Jahre mal. Ohne Facebook und Twitter hätten wir uns längst aus den Augen verloren. Gut, dass es diese sozialen Netzwerke gibt. Und am Ende: auch wieder nicht so wichtig, oder? Doch. Sehr. Seit es das Internet gibt, zumindest in seiner populären Variante, dem World Wide Web, neigen unbedarfte Beobachter ...
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Erklärer
Die Digitalisierung des Alltags schreitet in Riesenschritten voran und verändert damit die Rahmenbedingungen unserer Gesellschaft in immer schnellerer Taktzahl. Die Folge sind Bruchstellen in allen Bereichen unseres Lebens, die sich durch den Übergang von der analogen in die digitale Welt ergeben. Ganze Wertesysteme müssen sich mit neuen Koordinaten auseinandersetzen, wir stehen vor unzähligen Fragen, die sich noch nicht abschließend beantworten lassen.
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