
Eine Verjüngungskur, bitte!
Medienwandel, Medienkrise, Internet-Revolution: Nicht nur die Medienorganisationen durchleben seit einigen Jahren einen Transformationsprozess; auch die Wissenschaft, die sich mit diesen Veränderungen befasst, verändert sich. Als Studienfach haben Medien- und Kommunikationswissenschaften an Attraktivität gewonnen, doch in der Forschung hat der Nachwuchs nach wie vor kaum einen Platz. Dies liegt größtenteils an den wesentlichen Akteuren, den Wissenschaftlern. Das massenmediale Kommunizieren, obgleich Gegenstand des Faches, ist zumindest außerhalb der akademischen Sphäre teils verpönt, teils haben Wissenschaftler noch immer nicht gelernt, sich so auszurücken, dass sie von einem breiten Publikum verstanden werden. Dies mag sich mit einer neuen Generation von Wissenschaftlern ändern, denen es teilweise leichter fällt, ihre Ergebnisse zu kommunizieren und die sich auch selbstständig an ein breiteres Publikums richten: auf Blogs, Websites, in ...
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Erklärer
Seit Jahrhunderten bringen sich Wissenschaftler in Debatten ein, bereichern intellektuelle Diskurse und lassen die Gesellschaft an ihrem Wissen teilhaben. Doch wer heute in den Medien ist, gilt schnell als unseriös und läuft Gefahr, sich selbst ins Abseits zu katapultieren. Andererseits haben auch Kommunikarionswissenschaftler einen öffentlichen Auftrag, ihre Forschungen sind nicht nur Selbstzweck. Ein Dossier zur Schizophrenie eines unkommunikativen Faches.
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