Krisen in den Medien
Aufmacher "Sich mit einer Sache gemein machen? Sofort!"

"Sich mit einer Sache gemein machen? Sofort!"

von Leif Kramp und Stephan Weichert

"Dass moralisches Unrecht schwer zu fassen ist, regt mich auf": Im Interview mit VOCER spricht Reporterin Carolin Emcke über den Unterschied zwischen Berichten aus Kriegs- und aus Krisengebieten, über Floskeln wie "unfassbar" und ihr Lieblingswort "vielleicht". Frau Emcke, Sie haben mal in einem Artikel für das "Zeit"-Magazin geschrieben, dass das erste, was im Krieg stirbt, die Gewissheit ist - auch für den Journalisten vor Ort. Inwiefern unterscheidet sich der Einsatz in Kriegsgebieten mit dem Einsatz in Krisengebieten? Aus meiner Sicht als Berichterstatterin vor Ort würde ich sagen, dass der erste und vorrangige Unterschied zwischen Krieg und Krise ist, dass ich im Krieg tatsächlich persönlich bedroht bin. Eine Region, die wegen einer Naturkatastrophe leidet, habe ich erstmals nach dem Erdbeben in Haiti besucht. ...

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von Stephan Weichert

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von Elisa Dullweber und Pia Gurgel und Christin Weigelt

Noch immer sind weltweit mehr als 160 Journalisten laut Reporter ohne Grenzen in Haft. Wir haben die Statistik im Rahmen des VOCER Medialabs datenjournalistisch aufbereitet und zeigen die Schicksale der Berichterstatter.

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von Elisa Dullweber und Pia Gurgel und Christin Weigelt

Seit 26 Jahren kämpft Reporter ohne Grenzen für die globale Pressefreiheit, doch die Situation von Berichterstattern hat sich eher noch verschlechtert. Anja Viohl von der Menschenrechtsorganisation erklärt wieso und was jeder Einzelne für Journalisten in Not tun kann.

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von Stephan Weichert und Alexander Matschke und Leif Kramp

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von Carolin Neumann

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von Holger Hettinger

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von Stephan Weichert

Aktuelle Zahlen zeigen: Internet, Fernsehen und Radio können parallel existieren - noch jedenfalls. Doch gerade in Krisenzeiten hat letzteres Medium immer häufiger das Nachsehen in der Gunst des Publikums. Ein Essay über journalistische Qualität und die Zukunft des Radios.

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Vom Chaos zur Katharsis

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von Stephan Weichert

Während der Katastrophen der letzten Zeit konnte man schon mal das Gefühl bekommen: Es stimmt was nicht mit dem deutschen Krisenjournalismus. Dabei haben die Redaktionen viel über das Reportieren im Ausnahmezustand gelernt - seit dem 11. September 2001, der die Medienwelt nachhaltig veränderte.

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