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VOCER Innovation Medialab

Crowdspondent: „Habt ihr überhaupt noch Kraft?“

Steffi Fetz und Lisa Altmeier wollen sich zum dritten Mal von der Crowd auf Recherche-Reise schicken lassen – diesmal durch Japan. Im Gif-Interview erzählen sie uns, was wir über die dritte Staffel von Crowdspondent wissen müssen.

Steffi Fetz und Lisa Altmeier sammeln Geld: Mit ihrem Projekt Crowdspondent wollen sie durch Japan reisen und die Themen recherchieren, die ihnen ihr Publikum vorgibt. Ihre Recherche dokumentieren sie multimedial – und ebenso multimedial antwortet das Duo im Gif-Interview auf unsere brennendsten Fragen.

Habt ihr überhaupt noch Kraft für eine dritte Reise?

kraft

Wie werdet ihr euch in Japan orientieren?

orientierung

Lernt ihr ein bisschen Japanisch?

sprache

Was wünscht ihr euch selbst für eure Reise?

waswuenschtihreuch

Wie greift man Stäbchen am besten?

staebchen

Wie peinlich sind die Fotos in euren Reisepässen?

passfoto

Wer ist das größere Karaoke-Talent?

karaoke

Was macht ihr, wenn’s mit der Crowdfunding-Kampagen nicht klappt?

crowdfunding-fail

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Kommentare

  1. Marc says:

    Keine schlechte Idee, sich einen Japan Trip von Freunden und Kollegen bezahlen zu lassen.

    • Lieber Marc,
      das Crowdfunding gibt es, damit wir unabhängig von einem großen Medium starten können, um das zu recherchieren, was unsere User lesen/anschauen/hören wollen. Die 5000 Euro sind also keinesfalls für unsere Urlaubskasse oder so. Du kannst dir auf unserer Seite ja mal anschauen, was wir in den letzten zwei Jahren so gemacht haben: Letztes Jahr hatten wir eine wöchentliche Kolumne und haben in den 12 Wochen, in denen wir unterwegs waren, 12 Video-Reportagen zu Themen gemacht, die uns unsere User zugeschickt haben – darunter z.B. eine Reportage aus der Psychiatrie, in der wir die Borderline-Patientin Jana begleitet haben, und eine mit Naim, der als Flüchtling nach Deutschland gekommen ist. Im Jahr vorher haben wir viele Texte über die Proteste in Brasilien geschrieben (z.B. hier auch bei Zeit Online: http://www.zeit.de/…/2013-08/studenten-brasilien-protest), Podcasts gemacht und eine 15-Minuten-Doku aus den Favelas von Rio gemacht. Wir freuen uns, wenn du Anregungen, Ideen, Kritik hast. Und wenn du sonst noch Fragen hast, melde dich gerne!

      • Marc says:

        OK hab ich mir angesehen. Und gefunden hab ich ein Fachpublikum, dass kostenlos Ideen liefert. Beiträge, die tatsächlich vom Publikum bestimmt werden, sehe ich nicht. Die Themen setzt Ihr. Nach Euren Kriterien. Ihr habt keine Reichweite und Unbeteiligte würde für so solche Inhalte niemals zahlen. Aus meiner Sicht ist Euer Projekt ein Eigen-PR-Zeitgeist-Ding mit Geschmäckle. Eine Luftnummer ohne journalistischen Wert.

        • Hi Marc,

          deine für deine Einschätzung. Wenn du Stellen hast, die du verbesserungswürdig findest (zb. Themenauswahl, du hast dir die Diskussionen zu den Themen angeschaut und findest sie nicht gut?), dann sag uns das gerne. Je konkreter, desto besser, denn allgemeine destruktive Kommentare nützen uns bei der Umsetzung leider wenig und wir arbeiten ja permanent daran, das Projekt besser zu machen.

          Im Moment beschäftigen wir uns mit technischen Möglichkeiten der Abstimmung von Themen. Wir haben da, wie du sicher gesehen hast, wenn du dich mit dem Projekt auseinandergesetzt hast, einige Dinge ausprobiert (Abstimmung über den Blog, über FB, Recherchediskussionen etc.). Auch hier nehmen wir Input gerne an.

          Was du mit Fachpublikum meinst, habe ich ehrlich gesagt nicht ganz verstanden. Klar, erreichen wir allein mit unserer Seite keine Menschenmassen, wir sind ja auch kein Massenmedium, sondern ein Indie-Projekt mit Mini-Budget. Unter den Ideengebern sind aber auch Rentner, Studenten und alle möglichen Leute (im Brasilien-Teil natürlich auch diverse Leute aus Brasilien, siehe unsere portugiesische Sektion), die uns Mails mit Ideen schicken.

          Mehr Menschen erreichen wir über Massenmedien, die unsere Themen aufgreifen und von denen man nicht sagen kann, dass sie keine Reichweite hätten (Beispiele siehe oben oder auf unsere Seite). Für unseren Privatkanal sind zb 40 000 Klicks für ein Facebook-Video schon erfreulich, da es sich um einen von mehreren Ausspielwegen handelt. Andere Videos gucken sich dagegen wesentlich weniger Leute an, das ist natürlich auch themenabhängig und damit, ob sie sich (wie zum Beispiel unseres Tour-Zusammenfassungsvideos) eher an ein Nischenpublikum wenden. Reichweite ist aber auch nicht unser primäres Ziel, wir wollen neuen Journalismus ausprobieren und sind dank des Crowdfundings auch nicht darauf angewiesen, uns nur mit klickstarken Themen zu befassen, sondern machen das mit und für die Leute, die Lust darauf haben.

          Eigen-PR ist uns egal, wir haben beide schöne Jobs und genug zu tun, schaufeln uns aber drei Monate im Jahr frei für Crowdspondent, weil wir das Gefühl haben, dass einige Leute mitmachen wollen.

          Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn du trotzdem noch mal vorbeischaust und dich konstruktitv beteiligst, zum Beispiel, indem du sagt, welches Thema du warum schlecht findest und welche Umsetzung warum (sei es „Ihr seid zu oft im Bild“, „dieses oder jedes Thema ist zu seicht“, „Gesprächspartner ist langweilig“ oder was auch immer dir negativ auffällt. So kommt deine Kritik bei mir gerade so schwammig rüber, dass ich wenig Lehrreiches daraus ziehen kann. Ich bin mir aber sicher, dass du durchaus interessante Punkte zu sagen hast.

          Also kurzum: Konstruktive Kritik wäre super, damit arbeiten wir auch gerne. Danke.

          Lisa von Crowdspondent

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